Am Ostersonntag gelang dem Verbandsligisten Haldensleber SC aus dem Bördekreis mit einem 3:2-Sieg über den Regionalligisten 1. FC Magdeburg der bislang größte Vereinserfolg. Der Club aus der Landeshauptstadt startete zwar ordentlich ins Spiel und ging durch Krieger (28.) auch in Führung, doch innerhalb einer Minute glich der HSC durch Ex-FCM-Spieler Martin Zander (34.) aus und ging nach einem Pass von Sturmspitze Denny Piele auf Dominik Eggemann (35.) in Führung.
In der zweiten Hälfte dann der frühe Elfmeter für Magdeburg, der durch Becker (51.) souverän verwandelt wurde. In der weiteren Spielzeit waren die Gastgeber überraschend stark und überlegen, für ein Tor reichte es aber auch in der Verlängerung nicht. Im Elfmeterschießen kann Henkel den entscheidenden Ball nicht verwandeln, was den verdienten Sieg für den kleinen Verbandsligisten bedeutete, der damit im FSA-Pokal-Finale steht. Der Termin für das Finale steht allerdings noch nicht fest, wird vom FSA aber rechtzeitig bekannt gegeben.
Haldensleber SC: Boy – Kreibich (65. Stach), C. Madaus, Ch. Madaus, Probst – Werner, Hahn (69. Girke), Zander, Eggemann, Matthias – Piele (108. Burgdorf)
1. FC Magdeburg: Tischer – Lenk, Hackenberg, Butzen, Köhne (46. Friebertshäuser) – Kurth (78. Koschwitz), Becker, Henkel, Kosta Rodrigues (60. Burdenski) – Wright, Krieger
Schiedsrichter: Alrik Luther (Halle)
Assistenten: Mario Jeske, Martin Beutel
Zuschauer: 1.926 (HSC-Stadionrekord)
Tore: 0:1 Krieger (28.), 1:1 Zander (34.), 2:1 Eggemann (35.), 2:2 Becker (51./Elfmeter)
Elfmeterschießen: Eggemann, Matthias, Werner, C. Madaus, Burgdorf / Krieger, Hackenberg, Becker, Wright
