Der Oberliga-Spitzenreiter FV Dresden-Nord hat seine Umbenennung in SC Borea Dresden beschlossen. Nachdem der ursprünglich geplante Name ‚Boreas’ vom Sächsischen Fußball-Verband (SFV) nicht genehmigt wurde, verkürzten die Sachsen den ursprünglichen Namen zu ‚Borea’. „Es ist ein Kompromiss, der beiden Seiten hilft. Die Dresdner wollen sich unbedingt umbenennen und wir können mit dem jetzigen Namen leben. Deshalb haben wir zugestimmt“, sagte der Geschäftsführer des Sächsischen Fußball-Verbandes, Holger Kraus.
Der Verein hatte seine Umbenennung in Boreas bereits am 1. Juli beschlossen. Jedoch vermutete der SFV hinter Boreas Verbindungen zu einer Firmengruppe, die den gleichen Namen trägt. In den Statuten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ist aber festgelegt, dass Vereine ihren Namen nicht zu Gunsten eines Sponsors ändern dürfen. Nord-Präsident Andreas Rosse versicherte jedoch, dass es keine Verbindungen zwischen seinem Verein und der Firmengruppe gebe und legte Einspruch beim Verbandsgericht ein. Am 2. November einigten sich beide Parteien vor dem Verbandsgericht auf eine Aussetzung des Rechtsstreites. Der SFV signalisierte zudem, bei einer anderen Namenswahl auf weitere rechtliche Schritte zu verzichten.
