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TSV Greif: Torfabrik nimmt Auszeit

Posted on 3. April 2005 by NOFB

/news2/pictures/Wappen/tsv_greif.gif“ alt=“an image“ />360 Zuschauer sehen im Spartakusstadion ein schwaches 0:0 zwischen dem Torgelower SV Greif und dem 1. FC Neubrandenburg 04. „Wir kamen nie richtig ins Spiel und haben zu viele Zweikämpfe im Mittelfeld verloren“, brachte es Greif-Akteur Volker Bernstein nach dem torlosen Unentschieden gegen den 1. FC Neubrandenburg 04 auf den Punkt. Sein Trainer Eckhard Ehrke sah es ähnlich: „Uns ist es einfach nicht gelungen mit spielerischen Mitteln den Gegner in die Knie zu zwingen“, moserte Ehrke nach der dürftigen Partie.

Besonders in der ersten Spielhälfte rieben sich die Greif-Fans verwundert die Augen. Nicht eine einzige klare Torchance erspielte sich der Verbandsliga-Spitzenreiter. So waren nur zwei harmlose Freistöße zu notieren und ein 30 Meter Geschoß von Alexander Allert (44. Minute), dass nur knapp am Neubrandenburger Gehäuse vorbei zischte. Die Gäste selber traten aber in der Offensive auch kaum in Erscheinung und waren eher bedacht, den eigenen Laden hinten dicht zu halten.

Da konnte es also in der zweiten Halbzeit nur besser werden. Wurde es auch, aber die Ueckerstädter fanden zu wenig den Weg über die Außenbahnen. So wurden die Angriffe immer wieder Beute der Gäste-Abwehr. Da wurde ein Michal Kotula schmerzlich vermisst, der zu Hause nach einer Grippe das Bett hüten musste. Neubrandenburgs Schlussmann Sandro Thomas hätte wohl vor der Partie sich auch nicht träumen lassen, dass er erst in der 62. Minute das erste Mal richtig geprüft wird, als er einen Schuss von Thomas Wegner parierte. Wenig später (69.) versuchte es Alexander Allert mal wieder aus der Ferne: Den Torwart-Abpraller brachte aber Robert Sikorski nicht ins Eckige unter. Die Greifen versuchten zunehmend den Druck zu erhöhen, jedoch ohne entscheidende Durchschlagskraft. Am Ende hätten die Viertorestädter fast sogar als Sieger den Platz verlassen können, als Kusturin nach einem Torgelower Abwehrfehler frei durch war. Greif-Schlussmann Marckiewicz behielt aber die Übersicht und lenkte die Kugel noch zur Ecke. „Da hat uns Marcin wenigstens noch diesen einen Punkt gerettet“, lobte Volker Bernstein seinen Torwart. „Das Ding muss Kusturin rein machen. Dies hätte aber den Spielverlauf total auf den Kopf gestellt.“, meinte FC-Coach Torsten Köpke hinterher.

Trotzdem feierten die Gäste diesen unerwarteten Punktgewinn wie einen Sieg: „Wir brauchen im Abstiegskampf jeden Punkt, denn wir sind noch lange nicht durch. Um so schöner ist es, hier beim Spitzenreiter gepunktet zu haben“, meinte Torsten Köpke. Nächste Woche geht es für die Greifen zum starken FSV Bentwisch: „Da müssen wir uns aber um einhundert Prozent steigern“, sagte Volker Bernstein.

TSV Greif: Marckiewicz, Passow, Bernstein, Wegner (82. Matz), Schmidt, Glandt, Martens, Allert, Koziel, Eggert (55. Vorpahl), Sikorski

1. FC Neubrandenburg 04: Thomas, Mesterknecht, Meinke, Priebke, Degner, Döscher (Walther), Klinger, Krüger( 82. Holz),Westphal (90. Radecke), Ramp, Kusturin

Zuschauer: 360
Tore: –

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